Startseite
Ihre Unterstützung - Spendenkonto
Kontakt
Impressum
junge

Don Bosco und sein Umgang mit den jungen Menschen - Vorbild für unsere Arbeit

Der Priester Johannes Bosco, der im 19. Jahrhundert in Turin gelebt und die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos gegründet hat, ist bis heute Vorbild in der Arbeit der Salesianer Don Boscos weltweit.

don bosco

Die Projekte in Osteuropa, die von den Ordensmännern mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagiert aufgebaut werden, orientieren sich am Erziehungsstil Don Boscos und an der besonderen Form seiner Sorge für junge Menschen.

Don Bosco, der hier auf einem Ölgemälde von Jan Mraz zu sehen ist, besticht auf diesem Bild durch zwei besondere Eigenschaften: Zum einen durch seine Offenheit, die in seinem gesamten Körperausdruck zu spüren ist, und zum anderen durch sein anpackendes Naturell, das mit den beiden kräftigen Händen dargestellt ist.

Offenheit für junge Menschen und ganzheitliches Engagement für ihre Nöte und Sorgen waren zwei wesentliche Eigenschaften, welche den pädagoigischen Stil Don Boscos ausmachten.

Bis heute ist es wichtig, dass junge Menschen erfahren, dass sie offen aufgenommen werden und nicht ständig weggeschickt oder mit ihren Problemen allein bleiben müssen. Auch heute ist es wichtig, dass Menschen in der Gesellschaft gerade für die junge Generation ihre Stimme erheben, ganz besonders für die, die aufgrund ihrer Lebensumstände am Rande stehen. Don Bosco hat dies in seiner Zeit getan und ruft uns heute auf in unserer Zeit an verschiedensten Orten uns einzusetzen für junge Menschen. Kraftquelle für dieses Tun war für Don Bosco die Beziehung zu Gott, die er auch in seiner Alltagsarbeit mit den Jugendlichen gemeinsam gelebt hat.

Basis seiner Arbeit war das sogenannte Präventivsystem, die vorausschauende Sorge um den jungen Menschen. Es war ihm wichtig die Jugendlichen rechtzeitig zu unterstützen, damit sie auf ihrem Lebensweg, wie er einmal schrieb: zu guten Staatsbürgern und guten Christen heranwachsen.
Dieses erzieherische System hatte für Don Bosco drei Säulen, die seinen Umgang mit den Jugendlichen prägten: Erstens den liebevollen Umgang mit Ihnen; zweitens ein von der Vernunft geleitetes Ziele stecken und Grenzen einfordern; und drittens die Religion als bewußten Hinweis auf den Schöpfer als Person, der für die Menschen da ist.

Auf diesem Hintergrund werden heute in den vielen Projekten Jugendliche eine Etappe auf ihrem Lebensweg begleitet im Vertrauen auf den Ausspruch Don Boscos:

"Tu was Du kannst, und Gott tut das Übrige."

© Don Bosco Stiftung "Kinder brauchen ein Zuhause", 2010 nach oben