Don Bosco Stiftung
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Das Projekt wuchs und wuchs: bald hatten wir Aussicht auf eine zweite Wohnung.Aber auch hier fehlten noch Mittel. Als eine große Hilfe erwies sich eine Pressekonferenz, die wir im Bischofshaus in Augsburg abhalten durften und bei der Bischof Viktor Josef Dammertz persönlich anwesend war. Viele Pressevertreter und auch ein paar Fernsehjournalisten waren der Einladung gefolgt und so ließ der Erfolg dieser Öffentlichkeitsarbeit nicht lange auf sich warten: nach wenigen Wochen konnten wir die zweite Wohnung für die Kinder kaufen.
Immer mehr Menschen lernten unsere Arbeit kennen und unterstützten uns. Der Wunsch nach einem richtigen Haus für diese Kinder kam auf. Einem Haus, in dem sie leben, lernen, spielen konnten und das auch offen ist für die Kinder und Jugendlichen der Umgebung.
Im Jahr 1999 erhielten wir das Angebot, einen ehemaligen Betriebskindergarten, der zwar abbruchreif war, aber in günstiger Lage lag, zu kaufen. Es war ein stolzer Kaufpreis von 870.000 DM. Damit hatten wir zwar ein ausgezeichnetes Gelände, aber noch lange kein Haus. Doch auch hier galt: "Viele Hände - schnelles Ende". Viele halfen uns: Renovabis, das Kindermissionswerk Aachen, Sternstunden e.V., die Missionsprokur Bonn und vor allem unsere vielen Wohltäter, die uns zum Teil seit Jahren treu geblieben sind.
Wenn ich unserem Haus in Moskau-Fili einen Namen geben müsste, so wäre es das "Haus der Vorsehung". Immer dann, wenn wir nicht wussten wie es weitergehen sollte, kam überraschend Hilfe, um das Projekt zu Ende zu bringen. Unzählige Geburtstage, Hochzeiten, Taufen, Betriebs- und Weihnachtsfeiern und auch Bußgelder (Dank wohlgesinnter Richter und Staatsanwälte) halfen uns dabei.
| © Don Bosco Stiftung "Kinder brauchen ein Zuhause", 2012 | nach oben |